Literarisch kläglich muss sich der Beitrag nennen, unwürdig für die Wichtigkeit dieses Vermittlungsversuches. Aber es ist ein Versuch, ein noch frühlingshaft, reifender Versuch. Mann, Frau mögen es verzeihen...
Männer sprechen von
Motoren und Rotoren, vom Sausen der Turbinen und der Schubkraft, von der Explosionkraft des Dynamits, von der Wucht von Explosionen, von Kriegen und Schlachten, von mathematischen, physikalischen und chemischen Formeln, von Sport, von Autos, von Politik, von Technik, von Konstruktionen und Berechnungen, von Frauen, von Söhnen und Töchtern, von Hobbies, von Trophäen, von Siegen, von der Standhaftigkeit beim Zechen, von durchwachten Nächten, von den vergangenen Mühen, von den zurückliegenden und zukünftigen Arbeiten, vom Beruf, von der Beförderung, vom Gehalt, von Eroberungen, von Knabenstreichen, von Mutproben, von Todesängsten, von ihren Gedankengängen, von Vermutungen, von Sachgegenständen und von Sachlichkeit...
Männer sprechen von all diesen Dingen.
Männer sprechen nicht von ihren Gefühlen, von ihrer Liebe, von ihrem Schmerz, von ihren Seelenwunden, vom Riss durch ihr Herz...
Doch wenn Männer erzählen von den Motoren und Rotoren, vom Sausen der Turbinen..., so erzählen sie immer auch von sich.
Männer offenbaren verborgen ihr Herz beim Pferdestärkengespräch.
Männer sprechen vom Verlust von etwas geliebten, vom Schmerz, wenn sie von ihrem ersten laut knatternden Moped erzählen.
Ich liebe dich!, sagen Männer, so sie ihrer Frau von der geglückten Reparatur des kompliziert erklärten Waschmaschinenmotors berichten.
Männer beten, wenn sie ihrem Kameraden mit dem Krach von Böllern die letzte Ehre geben.
Männer weinen in verborgenen Nächten, - weinen während sie mit anderen lachend das Glas heben.
Männer sprechen durch Taten, durch Äußerlichkeiten.
Männerworte sind Herzensworte, aber zumeist verdinglichte und handfeste.
Männerworte sind eben Männerworte...
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