Ruht des Adlers Horst.
Mächtig der König sich in die Tiefe stürzt,
Gleitend über Welt kreisend.
Irden durchzieht,
Nach schwangrer Wolken Geburt,
Eine Stromes Spur
Das Laub uralter Wälder.
Strahlend ersteht der Herr im Osten
Wachgeküsst
Von Freundin Nacht.
Scharf wie Schwerter
Suchen des Herrn der Lüfte Blicke,
Nach dem was er einst im Wasserlaufe sah.
Doch verdorben das Wasser,
Läßt nicht sickern das Auge
Auf den Grund.
Nicht Innen zu lesen
Vermag des Lüftekaisers Auge!
Er kreist über dem Wasser
Eine halbe Zeit
Und noch eine.
Erst nach dem fünften Kreise
klärte sich der Grund,
Ward getrennt der Schlamm
Vom silbernen Klar des lebenden Wassers.
Vergangen war der Tumult
Vom Sturm der Finsternisse,
Die für immer besiegt
Nicht mehr wiederkehren.
Jetzt herrscht ungetrübte Echtheit,
Gläsern liegt vor des Adlers Auge
Der kristallne Strom
Und er fand, wonach er suchte:
Die Silhouette seines Bildes!
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