Ich habe gekämpft, weil ich liebte.
Ich habe gerungen, um zu retten.
Ich wollte weinen,
Aber unterdrückt wurden die heißen Tränen.
Der Seele entfuhr ein Schrei,
Doch erstickt wurde er in ihr.
Jetzt habe ich verloren,
Doch geblieben das Leben.
Vorüber vielleicht auch menschliche Ehren,
Die doch allen bis zum Tode währen.
Ich bin verwundet,
was bleibt ist die Narbe.
Das Gedächtnis behält
Den ehrlichen Grund des Kampfes.
Aber auch die Verfehlung
wird nicht entschwinden.
Nun da der Kampf vorüber,
Vieles würde geändert.
Doch kehrt dieser nicht wieder.
Nur anderer kann kommen.
Was bleibt ist die Lehre,
dem Kampfe entrungen.
Was bleibt sind die Wunden,
die zum Heilen umbund'nen.
Den Tod vor Augen,
hab fürs Leben gekämpft.
Nur für das Leben,
ist man zu Sterben bereit!
2 Kommentare:
Der Mensch, der liebt, der leidet, der ringt, der kämpft, der unerstättlich Ausschau hält nach dem Mehr.... =)
..... was dazu sagen?
Dieses ewige MEHR, dieses Bessere, Schönere, Grö0ere, dieses Unbefriedigsein mit dem Gegebenen, Alltäglichen, das Abgestoßensein, von dem ganz Normalen, das nie über sich selbst hinaus kommt, dieses ewige Normale, von dem man schon nach kürzester Zeit mehr als genug hat,..dieses Höhere, Bessere, Größere, dieses Mehr, das man sucht und hoffentlich findet...findet am Ende des Kampfes? oder im Kampf als Grund des Kampfes?...
ist es das, wovon er schreibt?
Der Kampf wird vermutlich nie Selbstzweck sein. Aber während wir kämpfen spüren wir abrundintensiv das Leben selbst. Das Leben, das wir lieben, das wir schützen, das wir verteidigen.
Natürlich wissen wir auch um die Möglichkeit selbst verwundet zu werden, um die Möglichkeit andere zu verwunden. Im Kampf ist immer irgendwie auch die Ungerechtigkeit mitgenannt. Aber es geht ja ums Leben, vielleicht ums Überleben und da lohnt sich das Risiko, da lohnt es sich etwas, ALLES dafür zu riskieren.
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