Dienstag, 23. September 2008

Einsamkeit

Diese Zeilen entstammen ebenfalls der "Thiuhada-Sage".

Qual und Pein sind mir im Herzen,
Vor Einsamkeit es leidet bittre Schmerzen.

Du Gott über dem Wolkenmeere,
Nur Liebe, sonst ich nichts begehre.

Traute Eintracht, Freundesliebe -
Statt dessen Abschied, - 
Schmerz wie Geiselhiebe.

Wo jener Ort, wann jene Zeit
Wo herrscht nicht der Trennung Traurigkeit!

O Welt, du bist die Mutter aller Einsamkeit,
Deines Herzens Wesen ist Vergänglichkeit!

Aber komme was komme, ich nehme es an,
Die Prüfung will tragen, wie erwartet vom Mann.

Hab ich einmal den Kampf des Lebens gewonnen,
In Ewigkeit nicht enden wird der Liebe Wonnen.

Dort waltet der Gottheit, Geister, Menschen untrennbare Einheit,
Freundschaft und Liebe in jetzt noch unbekannter Reinheit.

Dort ist der Ort, dann auch die Zeit,
Wo nicht mehr herrscht der Trennung Traurigkeit!

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